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Interhyp: „Fast die Hälfte der Immobilien unseres Portfolios müsste saniert werden“

Baufinanzierungsvermittler lässt Portfolio von Sprengnetter analysieren: Fast die Hälfte der finanzierten Immobilien hat Sanierungsbedarf.

Die Energieeffizienz von Immobilien wird immer wichtiger, insbesondere aufgrund hoher Energiepreise und regulatorischer Vorgaben. Um einen Überblick zu erhalten, hat der Baufinanzierungsvermittler Interhyp den Immobilienbewerter Sprengnetter damit beauftragt, für mehr als 100.000 vermittelte Finanzierungen aus den Jahren 2020 und 2021 die Energieeffizienzklasse (EEK) der Immobilien zu ermitteln. Das Ergebnis: Fast die Hälfte der finanzierten Immobilien hat Sanierungsbedarf und befindet sich in den EEK F, G oder H.

Trotzdem kaufen oder bauen viele Kundinnen und Kunden von Interhyp besonders energieeffiziente Objekte. Der Immobilienmarkt befindet sich nach einem turbulenten Jahr gerade in einem neuen Gleichgewicht, wobei die Energieeffizienz der Immobilie eine wichtige Rolle spielt. Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe, betont die Bedeutung der EEK: „Der Wunsch, den persönlichen CO2-Fußabdruck zu minimieren, rückt die Energieeffizienzklasse zunehmend ins Blickfeld.“

Sprengnetter hat für jede einzelne Finanzierung die EEK, CO2-Emissionen sowie End- und Primärenergiebedarf ermittelt, um das Portfolio von Interhyp durchleuchten zu können. Das von Sprengnetter entwickelte Energieeffizienzklassen-Screening liefert wertvolle Erkenntnisse für die Baufinanzierung und zeigt auf, wo Sanierungsbedarf besteht.

 

Die Ziele sind hochgesteckt:
Deutsche Bundesregierung plant klimaneutral zu sein: Wohnen verursacht ein Viertel der CO2-Emissionen in Deutschland

Die deutsche Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2045 klimaneutral zu sein. Doch um dieses Ziel zu erreichen, muss auch der Bereich Wohnen betrachtet werden, der knapp ein Viertel der gesamten CO2-Emissionen in Deutschland verursacht. Laut einer Analyse der Beratungsgesellschaft EY müssten noch etwa 80 Prozent aller Gebäude in Deutschland saniert werden, um bis 2045 klimaneutral zu sein. Allein bei Wohngebäuden wären Sanierungskosten von rund drei Billionen Euro nötig.

Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe, betont die Notwendigkeit der Zusammenarbeit von Politik, Immobilienbranche und Finanzsektor, um diese Mammutaufgabe zu bewältigen: „Hier müssen wir alle an einem Strang ziehen, um einen wertvollen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. Es liegt viel Arbeit vor uns, aber auch viel Potenzial.“

Die Sanierung von Gebäuden ist eine wichtige Maßnahme, um die Emissionen im Wohnsektor zu reduzieren und das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Es ist notwendig, dass die Politik hierfür die richtigen Rahmenbedingungen schafft und die Immobilienbranche sowie der Finanzsektor entsprechende Investitionen tätigen.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie hier:

https://shop.sprengnetter.de/blog/interhyp-fast-die-haelfte-der-immobilien-unseres-portfolios-muesste-saniert-werden

 

Author

Florian Mahn-Bartholme